Tante Emma - Im Schatten der spiegelnden Seen

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Tante Emma

Enigma, Teil 2 > 13. Träume, Teil 2


Tante Emma

20.3.2013. "Tante-Emma-Läden" nannte man bis in die Sechziger Jahre die kleinen Lebensmittelläden in Wohngegenden, wo die Nachbarn nicht nur einkauften, sondern jeder auch Zeit hatte für gemütliche Plaudereien, Klatsch und Tratsch. Meistens nur in kleiner Familienbesetzung, waren die Inhaber oft selbst Nachbarn. Jeder kannte jeden und über alle boshaft herziehen, die gerade nicht anwesend waren.

Das änderte sich, als immer mehr Leute ein eigenes Auto hatten. So entstanden die Einkaufszentren, in denen ein riesiges Warenangebot zur freien Auswahl stand.
Das Personal hatte keine Zeit mehr für ein Schwätzchen, sondern musste an den Kassen dafür sorgen, dass die Kundschaft beim Anstehen und Bezahlen möglichst nicht ungeduldig wurde und keine Zeit mehr verlor. Ansonsten gab es nur noch ein paar weiße Kittel, die für das Auffüllen der Regale sorgten und Auskunft gaben, wenn jemand in den engen  Gängen die Orientierung verloren hatte.

Selbstbedienungs-Angebote werden abgekürzt als "SB"-Läden. Jedes Wort hat mehrere Bedeutungen.
Wie in der physikalischen Relativitätstheorie kommt es auf den Zusammenhang an. Ein Selbstbedienungsladen muss nicht unbedingt kundenfreundlich sein.
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Wenn in Behörden und großen Firmen eine Mentalität herrscht, die zur Selbstbedienung neigt, spricht man auch von "SB"-Läden.

In einem separaten Artikel wurden das Phänomen der Korruption und seine Folgen bereits analysiert.

Hier ist der Text.
Die Korruption richtet ungeheure Schäden an, im politischen und wirtschaftlichen System vieler Staaten.

Und im freien Deutschland, mit seinen vielen Gesetzen, auf der Basis des westlichen Wertesystems?
Gibt's nicht !
Gibt es doch, leider. Durch die online-Nachrichten des Internets rauschen täglich Fälle, die lange im Verborgenen schlummerten, deren Spuren nachgegangen wird, die immer wieder riesige Skandale auslösen und die Verantwortlich samt ihrem Anhang von den Thronsesseln fegten.
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Mehrfach wurden auch bereits die getarnten Machenschaften im Internet erwähnt, die von verbündeten Privatcliquen ausgehen, um Einzelne oder Freidenker fertig zu machen.

Dazu habe ich bereits vor zwei Jahren, am 14.Februar 2011, einen ausführlichen juristischen Kommentar geschrieben:
"Das Narrenschiff".

http://btpersp.wordpress.com/2011/02/14/das-narrenschiff-2/


Dort  wurden die Ursachen, Methoden und die Folgen des gemeinschaftlichen Internet-Mobbings analysiert, die erhebliche strafrechtlich und zivilrechtliche Folgen haben, einfach nur aus der längst bestehenden Gesetzeslage heraus.

Grund dieses Kommentars, der alle Aspekte des Terrors aus dem Internet beleuchtet, waren jahrelange leidvolle Erfahrungen in einem klassischen Kulturforum

Das Bayreuther Wagnerforum, zu finden unter

"www.festspiele.de" -> "Forum".

Im Sommer 2008 wurde die letzte Moderatorin, die ich mehrmals persönlich getroffen habe, nicht mehr ersetzt, sondern die Diskussionen einfach ihrem Schicksal überlassen.

Eine immer schon aktive Clique von fünf bis zehn Personen unter Pseudonymen
steigerte danach ihre Provokationen, Beleidigungen und Rufmordkampagnen gegen meine Person.

Ende Dezember eskalierten ein paar Vorfälle, die sich bis in mein reales Privatleben ausbreiteten, und ich habe deshalb im Wagnerforum sämtliche Beiträge beendet und werde - auch auf Bitten - dort niemals mehr etwas schreiben.

Gestern habe ich mehrere zuständige Journalisten per Mail zu kurzfristigen Stellungnahmen augfefordert, weil die verantwortliche online-Redaktion jahrelang tatenlos blieb.

Wenn keine mäßigende Moderation stattfindet,
wandert die Zuständigkeit automatisch zu den im Impressum angegebenen Verantwortlichen und letztlich zur aufsichtführenden Chefredaktion.

Je nach Rückmeldung kann es noch zu einer Einigung kommen, sonst werden Rechtsanwälte die Beleidigungen, das Stalking, die Schmähungen und die Rufmord-Attacken einklagen.

Die Kosten dürften auch dem Verlag Schwierigkeiten bereiten, und die konkurrierende Presse wird gewiss nicht den Mund halten.

So wird es in Zukunft auch allen anderen gehen, die ihre Aufsichtspflichten vernachlässigen.
Jeder große Konzern hat einen Aufsichtsrat, der gut dafür bezahlt wird, dass er Regelverstöße entdeckt und beendet. In jeder Firma sollte es einen wachsamen Betriebsrat geben.

Das Problem vieler Großfirmen ist es jedoch, dass die internen Kontrollmechanismen oft nicht funktionieren. Denn die Beteiligten kennen sich viel zu lange und zu gut, verbündete Seilschaften tüfteln hinter geschlossenen Türen Projekte aus, die nur ihrem eigenen materiellen Vorteil nützen, aber nicht der Gemeinschaft, die brav Steuern zahlt und dafür hart schuften muss.

Wie man Problemlösungen findet, habe ich in dieser Artikelserie bereits oft erklärt. Vor allem muss man miteinander reden.

Wer abweichende Meinungen nicht duldet, neigt auch zu Methoden, wie sie bei der früheren DDR-Staatssicherheit zum normalen Programm gehörten:
Schnüffelei, Ausforschung des Privatlebens, Ausnutzung von Schwachstellen, um Widerständler fertig zu machen.

Doch immer schneller werden solche auffälligen Zeichen schon im Frühstadium erkannt und sprechen sich herum.
Wer davon erfährt, erzählt es weiter.
Und schließlich werden die negativen Aktivitäten allgemein bekannt. Die Opfer brauchen dann gar nichts mehr zu tun. Sie können sich zurücklehnen, denn eine gesetzestreue Eigendynamik entwickelt eine starke positive Energie.
Sie ist wie ein bergabwärts rollendes Rad, das nicht mehr aufzuhalten ist - reine Magie, deren Zauberkräfte ausgelöst werden durch die alten Gesetze der universalen Weltordnung, die es in Kurzform schon in frühesten Zeiten gab.

Ähnliches gilt auch für die Forschung auf allen Wissensgebieten, die in den wenigen Sätzen der "Tabula Smaragdina" zusammengafasst sind.

Einen Artikel dazu findet man hier.

Kurz vor dem Untergang der halb kriminellen DDR sagte der weltfremde, autoritäre  SED-Parteivorsitzende Erich Honecker, "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf."

Kurz danach war er weg vom Fenster, so wie viele andere auch.
Sogar in viel harmloseren Fällen wie dem Guttenberg-Plagiat hat der zurückgetretene Doktor und ehemalige Verteidigungsminister seine politische Zukunft und seinen guten Ruf verspielt.

Auch wenn es spät herausgekommen ist, die Analysten des Internets und ihre Mitleser haben dankenswerterweise dafür gesorgt.

Feindschaften aufzubauen, um Machenschaften ungestört fortzusetzen, bringt Unglück, das sich immer mehr steigert.

Doch das Ziel des Kriegs ist nicht der Sieg, sondern der Frieden. So formulierte es der altchinesische Militärstratege Sun Zi.
Weitere Informationen über seine "Kunst des Krieges" findet man hier.
Das kluge, im Grunde menschenfreundliche Buch ist Unterrichtsstoff an amerikanischen Militär-Akademien und sollte auch Pflichtlektüre für die deutschen "Schlapphüte" sein.

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der NSU-Verbrechen hat sich längst abgewendet vom bekannten Tatablauf,
sondern durchleuchtet die unterschiedlichen Methoden des Verfassungsschutzes.

Dabei kommt Unglaubliches auf den Tisch, von verschwundenen oder manipulierten Akten bis hin zu Informanten (V-Leuten), die brav abkassieren, aber selbst an kriminellen oder verschwiegenen Aktivitäten beteiligt sind, dabei dirigiert von staatlich bezahlten Führungskräften, deren Ablösung nur noch eine Frage der Zeit ist.

Wer Feinde nicht besiegen kann, sollte mit ihnen reden.
Dann ergeben sich manchmal maßgeschneiderte Lösungen, mit denen keiner gerechnet hat, die für alle Seiten sinnvoll sind und für die eigentlich alle Türen weit offen stehen.

"Kartfreitagszauber"


 
 
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