Sun Tsu und Epiktet - Im Schatten der spiegelnden Seen

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Sun Tsu und Epiktet

Spiegel der Welt > Das innenleben der Dinge > Sun Tsu, Epiktet


Sun Tsu
(544 bis 496 vor Christus)

Sun Tsu, ein chinesischer General, beschrieb in seinem Handbuch "Die Kunst des Krieges" universale strategische Regeln, die auch heute noch an amerikanischen Militärakademien gelehrt werden.

Einer seiner zentralen Sätze:
"Das Ziel des Kriegs ist nicht der Sieg, sondern der Frieden."

Seine Regeln gelten nicht nur für militärische Situationen, sondern sind auch praktische Hinweise für die Lösung gesellschaftlicher und privater Konflikte.
Ein Hauptprinzip ist die Erkenntnis des Gegners, das Einschätzen und die vorausschauende Berücksichtigen der feindlichen Möglichkeiten.
Zitat:
"Wenn das Wasser den Fels bewegt, ist dies wahre Kraft. Wenn der Falke seine Beute schlägt, so ist dies Präzision."

"Wenn du fähig bist, erscheine unfähig. Selbst wenn du tätig bist, erscheine untätig."
"Siegen wird derjenige, der weiß, wann er kämpfen muss und wann nicht."


Alle Regeln haben ein Ziel, das unerwartete Handeln, der kräftesparende Rückzug und die Vermeidung unnötigen Aufwands: "Siege, ohne zu kämpfen."

Diese strategischen Ideen sind gar nicht weit entfernt vom inneren Gleichgewicht der Stoiker.


Epiktet
(50 - 125)

Der griechische Denker vertrat eine Philosophie der Gelassenheit und inneren Ruhe.
Zitate, die sein Schüler Arrian überlieferte:
“Willst du baden gehen, dann denke rechtzeitig, vorher daran, was dort alles geschieht. Einige drängen sich vor, andere stürzen ungestüm hinein, einige schimpfen, andere stehlen. Dann wirst du mit größerer Gelassenheit dort sein und dich nicht ärgern.”


"Wenn dir ein Rat erteilt wird, denke daran, an welchen Ratgeber du dich gewandt hast und wem du den Gehorsam verweigerst."


"So wie die Sonne nicht auf Lob und Bitten wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder Schmeichelei noch Beifall erwarten, um vernünftig zu handeln."

 
 
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