Die Wahrheit - Im Schatten der spiegelnden Seen

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Die Wahrheit

Enigma 1 - 10 > 1. Kapitel: Planet Alpha, Teil 1 > 5. Ragnarök


Die Wahrheit

29.12.2012. Die Wahrheit gibt es nicht. In früheren Jahrhunderten hat man daran geglaubt, aber am Beispiel von Albert Einstein kann man zeigen, dass es sich um eine Illusion handelt.
Einsteins Vorträge faszinierten die Zuhörer, weil er gern mit leicht verständlichen Alltagsbeobachtungen begann, aus denen er seine Schlüsse zog und dann ein gewaltiges Gedankengebäude darauf errichtete, das damals noch niemand wahrgenommen hatte.

Seine berühmteste Erkenntnis: Energie ergibt sich aus Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. (E = mc²)
Einstein entwickelte diesen Gedanken aus alltäglichen Beobachtungen des Lichts, das damals seine meisten Zeitgenossen für eine simple Naturerscheinung hielten.
Er versuchte seine Beobachtungen zu systematisieren und beschrieb in seiner Relativitätstheorie, dass alle Raum- und Zeitangaben keine universell gültigen Ordnungsstrukturen sind. Denn  der räumliche und zeitliche Abstand zweier Ereignisse wird von Betrachtern mit verschiedenen Bewegungszuständen unterschiedlich beurteilt.

Das war insofern eine Sensation, weil bis dahin auch die Naturwissenschaftler geglaubt hatten, dass Licht und Raum, sogar die Zeit feste und messbare Größen sind, zu denen es nicht mehr viel zu sagen gab.
Doch Einstein stellte diese Illusionen auf den Kopf und rüttelte am überlieferten Weltbild, so wie es schon vorher Kopernikus, Darwin und sein Zeitgenosse Sigmund Freud getan hatten.
Außerdem führt Einsteins allgemeine Relativitätstheorie die Erdanziehungskraft (Gravitation) auf eine Krümmung von Raum und Zeit zurück, die auch durch die mitwirkenden Massen verursacht wird.
Seine Entdeckungen hatten große Folgen: Die Entwicklung des Laserlichts, den Aufbau elektronischer Systeme und andere Entwicklungen, die den Alltag heute wie selbstverständlich begleiten.

Die Erklärungen Einsteins im Einzelnen nachzuvollziehen, ist selbst für manche Experten ein Problem, und im Zusammenhang mit dem eingangs genannten Thema spielt es auch keine Rolle.
Bis zu seinem Tode versuchte Einstein vergeblich, eine Weltformel zu finden, mit der sich alle Phänomene erklären lassen. Das allerdings ist bis heute auch keinem anderen Forscher gelungen.

Was hatte er da entdeckt? Dass alle wissenschaftlichen Erkenntnisse nur vorläufige Hypothesen sind, also Erklärungsversuche, aber keine endgültigen Wahrheiten.

Bis dahin galten die Naturwissenschaften als unbestechliche, objektive Forschungsmethode, deren Versuche zu nachprüfbaren Ergebnissen führten, die niemand mehr anzweifeln konnte.

Einstein - und andere - öffneten jedoch ganz neue Dimensionen und zwar in Bereichen, die weder dem menschlichen Auge noch den feinsten Mikroskopen zugänglich waren.

Die Wahrheitsfindung ist also viel komplizierter als die meisten denken. Wenn man außerdem fehlerhafte Daten verwendet, entstehen oberflächlich logische Ergebnisse, deren Inhalt aber chaotischer Unfug ist.

Stellt man zehn Personen in einem Abstand von jeweils zehn Metern nebeneinander auf und teilt dem ersten eine Botschaft von zehn Sätzen mit, verändert sich der ursprüngliche Inhalt.
Der Text darf nicht einfach sein, sondern muss ein paar komplizierte Gedankengänge und eine Menge konkrete Fakten enthalten.
Bei der mündlichen Weitergabe an jeden anderen Teilnehmer verändert sich der Ursprungstext so stark, dass von dem anfangs mitgeteilten Wortlaut nicht mehr viel übrig bleibt und schließlich zehn verschiedene Versionen entstehen, die jeder Einzelne für zutreffend hält.

Diese persönliche, “subjektive Wahrheit” ist mit Irrtümern belastet, geistert aber nicht nur durch die frühen Naturwissenschaften, sondern ist  ein Alltagsphänomen.
Was die Leute sich so erzählen, ist beeinflusst von ihrem Wissensstand, der Intelligenz und vor allem durch den Charakter.
Bösartige Charaktere leben vom Verbreiten missverstandener Halbwahrheiten und mit Phantasie aufgebauschter Verleumdungen, die durchaus im Gewand eines pseudo-logischen Denkens auftauchen und geglaubt werden, wenn sie niemand überprüft oder gar nicht in der Lage ist, die tatsächlichen Fakten zu kennen.

Dazu kommt ein zweites Problem. Für Berufe wie Rechtsanwälte und Ärzte gilt die Verschwiegenheitspflicht. Will jemand sie neugierig ausforschen, müssen sie ihn abweisen oder mit Notlügen besänftigen.
Daran ist gar nichts anstößig. Lügen und Falschmeldungen sind  nur dann schädlich, wenn damit der Hintergedanke von persönlichen materiellen Vorteilen, Rachsucht oder ein übertriebenes Geltungsbedürfnis mit Machtphantasien verbunden ist, das eigentlich nur egoistische Motive enthält und der Allgemeinheit schadet.

Diese Aktivitäten sind weithin verbreitet und werden täglich in Pressemeldungen kommentiert, wobei die gleichen Motive immer wieder in unterschiedlichen Masken und Verkleidungen auftauchen, die von honigsüßem Getue und perfekter Schauspielkunst begleitet werden, womit man sich in manchen Kreisen sehr beliebt macht, die nicht hinter die Fassade schauen.

Martin Luther schrieb nicht nur das Weihnachtslied "Vom Himmel hoch", sondern zur gleichen Melodie auch eine Betrachtung über das Böse, die jetzt gekürzt wiedergegeben wird.

Zum Schluss heißt es:
"Sie haben keinen Gewinn,

das Reich muss uns doch bleiben."
Damit ist kein materieller Reichtum gemeint, sondern die geistige Kraft.

"Ein feste Burg ist unser Gott,
eine gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.
Der alt böse Feind
mit Ernst er’s jetzt meint;
groß Macht und viel List
sein grausam Rüstung ist,
auf Erd ist nicht seinsgleichen.
 
Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sauer er sich stellt,
tut er uns doch nichts.
denn auch er wird gerichtet.
Ein Wörtlein kann ihn fällen.
Lass fahren dahin,
Sie haben keinen Gewinn,
das Reich muss uns doch bleiben."


http://www.youtube.com/watch?v=YQOJzjz7pwY


Nach dem Reden folgt

"Das Schweigen"

 
 
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