Die Bahnen der Planeten - Im Schatten der spiegelnden Seen

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Die Bahnen der Planeten

Enigma 1 - 10 > 1. Kapitel: Planet Alpha, Teil 1 > 6. Die Lücken des Universums


Die Bahnen der Planeten

6.1.2013. In frühen Jahrhunderten entdeckten die Menschen, dass viele geometrische Erscheinungen sich in der Natur wiederholen. Kürzlich las ich einem Buch, dass man sogar glaubte, dass die Bahn der Planeten folgenden Gebilden gleicht: Pyramide, Würfel, Oktaeder, Dodekaeder und Ikosaeder (Zwölffacher).
Heute ist das nicht mehr nachvollziehbar. Warum sollten die Planeten so kompliziert sein?
Kepler (1571 bis 1630) grübelte lange darüber nach, dass die Idealform einer Bewegung eigentlich der Kreis ist. Aber nach jahrelangen Berechnungen und Vergleichen fand er heraus, dass nur die Form einer Ellipse in Frage kam. Das sind die festen Bahnen der Planeten.

In der Natur ähneln sich tatsächlich viele Vorgänge, auch dort, wo es um Pflanzen oder Lebewesen geht.
Das kommt daher, weil alle Abläufe in Regeln eingebunden sind und auch nur dann funktionieren.
Jede Art von Systematik sorgt auch für die Erkenntnis von Zusammenhängen und für die Feststellung von Regelungslücken, Fehlern, ihre Bewertung und die Lösung von Problemen.

Aus dieser Erkenntnis ergeben sich Formeln, Funktionweisen und Gesetzmäßigkeiten. Werden sie fehlerhaft angewendet, entsteht Schaden. Beachtet man sie jedoch sorgfältig, dann ergibt sich daraus auch ein Erfolg.
Doch selbst das ist nicht alles. Erfolge durch Raffinesse, Egoismus und Habgier schaden der Allgemeinheit.

Wenn in großen Betrieben Fehler nicht erkannt und behoben werden, verschlechtert sich auch die Bilanz.
Hilfreich ist keine ständige, hektische Änderungswut, denn sie schafft nur Unruhe und dämpft die Motivation der Mitarbeiter.

Aber jahrelange Fehlentwicklungen können in aller Ruhe erkannt werden. Ohne Bewegung, ohne Reformen kommt alles zum Stillstand.
Fehler sind dabei nichts Schlimmes, aber sie dürfen nicht als Dauerzustand ignoriert werden.

Das klingt einfach, ist aber eine zentrale Ursache  für Krisen und Probleme in allen Bereichen.

Fehler entstehen auch bei wissenschaftlichen Untersuchungen, wenn sie nicht sorgfältig durchgeführt werden.

Heutzutage ist es sogar für Amateure möglich, am Privatcomputer Fotomontagen zu erstellen, also Fälschungen. Auch Videos kann man mit Computerprogrammen nachträglich und täuschend echt bearbeiten, sie mit neuen Szenen vermischen, dann völlig ändern und Original-Stimmen mit anderen Mitwirkenden nachahmen.
Auf YouTube kann man das täglich besichtigen.

Texte im Internet können Experten auch nachträglich verändern, den Sinn sogar Jahre später in sein Gegenteil umdrehen oder mit Boshaftigkeiten ergänzen. Für einen Laien ist das nicht erkennbar.

Doch in jedem Tatort-Krimi gibt es die Spurensicherung, die selbst feinste Blutspuren, Haare oder sonstige Elemente feststellt.

Die Auswertung unternehmen dann Forensiker. Das sind Wissenschaftler mit kriminalistischer Ausbildung.

Heutzutage sind es nicht nur Chemiker oder Physiker, sondern sie müssen auch über Kenntnisse von Computern und im Internet verfügen.

Eine besondere Rolle spielen dabei die Sprachanalytiker, die sprachliche Auffälligkeiten nicht nur in Einzeltexten erkennen, sondern deren Wiederholungen und Systematik.

Eine immer größere Rolle spielen auch Experten, die Fotomontagen als Fälschungen erkennen und auch sonst die raffinierten Tricks der modernen Medien durchschauen.

Dazu kommen die klassischen Methoden: Wenn Lügner und Verleumder als Zeugen oder Beschuldiger auftreten, müssen sie gründlich auf ihre Glaubwürdigkeit überprüft werden.

Außerdem muss immer die Gegenseite gehört werden. Denn dann lassen sich manche Phantastereien sofort widerlegen.
Auch professionelle Gutachter sind nicht automatisch vor Irrtümern geschützt oder erstellen Gefälligkeitsgutachten.

Es ist also immer eine Menge zu beachten. Aber mit den Mitteln der Datenverarbeitung und sorgfältiger, neutral überprüfter Auswertungen lässt sich die Fehlerquote stark verringern.
Und letzte Unklarheiten bleiben das, was sie sind: Kein Ergebnis.

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"Über den Wolken"


 
 
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