Deukalion - Im Schatten der spiegelnden Seen

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Deukalion

Enigma 1 - 10 > 1. Kapitel: Planet Alpha, Teil 1 > 10. Das Mittagslicht


Deukalion

17.2.2013. Deukalion überlebte in der griechischen Mythologie die Sintflut und wurde zum Stammvater der Menschen. Im Alten Testament heißt er Noah.
Außerdem soll er Aquarius sein, der Wassermann. Im astrologischen Kalender dauert dieser Zeitraum vom 21. Januar bis zum 19. Februar, also übermorgen.

In den Sechziger Jahren war der Wassermann das Zeichen des „New Age“, eines neuen Zeitalters, dessen bekannteste Protagonisten die Hippies waren und die Beatles, die unter anderem nach Indien reisten, um dort bei einem Guru ein neues Bewusstsein zu finden.

Der Wassermann bezieht sich außerdem auf die Sintflut, mit der Gott das sündige Leben der Menschen auslöschen wollte. Vergleichbar der Apokalypse, dem Weltengericht, das über Hölle und Himmel entscheidet und nach dem die Seligen und Gerechten im Paradies leben, bis ans Ende aller Zeiten.

Noah war der Einzige, der gemeinsam mit seiner Frau Pyrrha die große Wasserflut überlebte, in einer Arche, in der es zwei Exemplare von jedem Tier gab, die später für den Fortbestand ihrer Art sorgten.

Wenn übermorgen die Dekade des Aquarius endet, folgt ihr das Sternzeichen der Fische. Sie sind auch das Zeichen des Ozeans, in dem das erste Leben auf dem Planeten Erde entstand.

Das heißt: Nach der Sintflut, dem Sündenmeer, ist  nicht alles zu Ende, sondern fängt wieder neu an.

Ein Hauptthema dieser Artikelserie sind ungelöste Probleme, deren Analyse, Bewertung und mögliche Lösungsvorschläge.
Krisen sind auf allen Gebieten zu bemerken. Vor allem im politischen Bereich sorgen sie laufend für Schlagzeilen. In der Wirtschaft sind es Firmenpleiten, auch in Großkonzernen, die von hochbezahlten Managern geleitet und zusätzlich von einem Aufsichtsrat kontrolliert werden, gleichzeitig unter öffentlicher Kommentierung durch die Medien.

Medium bedeutet Mitte wie Mittag und italienisch Mezzogiorno.
„Mittag, die die Stunde ist da.
Gestatte, Herr, dass dein Knecht dich geleite!“
Das sagt der alte Gurnemanz nach dem Karfreitagszauber zum  neuen Gralskönig Parsifal.

Damit beginnt die große Tempelszene, die mit der Krönung endet, dem Aufleuchten des Gralskelchs und dem Triumph der Erleuchtung.

Ein Medium ist in der esoterischen Szene ein Mensch, der Kontakt zum Jenseits aufnehmen kann. Wer das glaubt, wird vielleicht sogar mit dieser Illusion selig, die mit den Methoden der Suggestion durchgeführt wird, also der Einflussnahme, um jemandem etwas vorzumachen, das er glauben soll.

Das Medium ist jedoch ein viel älterer Begriff. Das Medium war der Übermittler einer Botschaft der Götter, zum Beispiel ein Priester oder Prophet.
Übersetzt in unseren heutigen Sprachgebrauch ist es jemand, der über ein Wissen verfügt, das andere nicht haben.
Das müssen nicht dicke statistische Bücher mit einem riesigen Zahlensalat sein, denn die Datenspeicherung und -suche  ist  mit dem Internet  leicht zu erledigen.
Wichtiger sind die Erkenntnisse, die man aus den Fakten zieht, und wenn man Einzelteile zu einem großen Mosaikbild zusammensetzen kann und alle Details ein ganz neues Bild ergeben, dann ist man vermutlich einer Wahrheit auf die Spur gekommen, die nicht unbedingt jedem gefällt.

Und das ist auch die Ursache für alle lang dauernden Krisen. Niemand erkennt die Ursachen oder will sie nicht erkennen. Also bestehen sie fort, und manche ziehen ihren Nutzen daraus, meist aus finanziellen Gründen oder um ihre Macht festzuhalten.

Die zweite Möglichkeit ist der Ideenklau, die heimliche Verwertung fremden Gedankenguts. Das Urheberrecht regelt den gesetzlichen Anspruch auf Tantiemen oder Lizenzgebühren ganz klar, doch leider lassen sich sogar Spitzenpolitiker dabei erwischen, dass sie sich mit fremden Federn geschmückt haben, und sie verlieren dann mit einem Schlag ihre Bedeutung, ihren Ruf und die weitere Karriere.

All das spricht sich immer mehr herum. Deshalb werden auch die Prinzipien immer bekannter, denn selbst Unwissenheit schützt nicht vor Strafe oder wirkt unglaubwürdig.

Dafür sorgen die Medien, im mythologischen Sinn die Boten der universalen Gerechtigkeit.

Am Dienstag endet im astrologischen Kalender die Sintflut. Wer am Tag danach aus dem Fenster schaut, wird keine Veränderung feststellen können.
Aber alles bewegt sich, auch durch Richtungsänderungen, Strategiewechsel und neue Erkenntnisse.
Dann können auch einige Krisen schnell verschwinden. Dabei kommt es nicht auf die Methoden an, sondern nur auf die Ergebnisse.

Von diesen Dingen handeln auch die Wagnerwerke. Eine glanzvolle Inszenierung des „Parsifal“ schuf Stefan Herheim im Jahr 2008.
Damals schenkte mir jemand eine Generalprobenkarte. Das ist jetzt über vier Jahre her, aber es war wie das ungeahnte Vorspiel für die weitere Verbreitung und Aufzeichnung dieser Werkdeutung.

Hier sieht man den ersten Akt:

http://www.youtube.com/watch?v=Zwb59zq-J6s

Hier findet man eine ausführliche Analyse:

http://btpersp.wordpress.com/2011/01/20/parsifal-2008/


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"Jochanaan"


 
 
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