Bacchus - Im Schatten der spiegelnden Seen

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Bacchus

Enigma, Teil 2 > 16. Evangelimann

                         
Bacchus

4.5.2013. Jetzt ist es Zeit, sich zu bedanken, bei allen, die nicht wankten und auch jetzt nicht wanken.

Kein Grund zur Trauer, zur Rückschau und zur Bitterkeit.
Es öffnen sich die Tore des Paradieses. Ein Phantom, das gar nicht existiert. Außer in der Phantasie und der Sehnsucht jedes einzelnen Menschen.
Es war einmal.
Und das Folgende gab es tatsächlich:
Ludwig der Vierzehnte (1638 bis 1715).
Er sagte: "L'état, c'est moi."
Der Staat - das bin ich.

Der  verrückte Sonnnenkönig jagte Frankreichs Staatsfinanzen in der Abgrund, zettelte mehrere aufwändige Kriege mit den europäischen Nachbarländern an und blendete seine Mitläufer in einem extremen  Luxus.

Sein schwacher Nachfolger, Ludwig der Fünfzehnte, wurde beherrscht vom machtgierigen und sehr diskreten Kardinal Richelieu.
Die öffentlich zugängliche Wikipedia weiß sehr viel über ihn.

Ludwig der Sechzehnte wurde überrollt von den brutalen Wellen der rationalistischen Aufklärung,
die ihn vernichteten und den "Bürger Louis Capet" unter der öffentlichen Guilotine  den Kopf abhackten.

Aber das geht auch ganz anders.

Die schon in der Antike berühmte Ariadne fand den Standort des menschenfressenden Ungeheuers Minotaurus, obwohl er sich in einem komplizierten Labyrinth versteckt hatte.

Sie rollte einfach nur den Anfang  eines roten Garnknäuels am Eingang des Labyrinths aus,
folgte dann dem roten Faden, und immer dann, wenn sie den Faden wieder sah, wusste sie, dass sie einen anderen Weg gehen musste.

So entdeckte sie das Versteck des Ungeheuers Minotauraus,
das anschließend vom Helden Theseus erschlagen wurde.

Doch das ist nicht das Ende der Geschichte.

Ariadne träumt nicht  vom Muskelprotz Theseus,
sondern von Bacchus, dem Gott des Weins und der Liebeslust.
Zitat:

"Es gibt ein Reich, wo alles rein ist:
Es hat auch einen Namen: Totenreich.
Hier ist nichts rein! Hier kam alles zu allem.

Bald aber naht ein Bote.
Mit seinem Stab regiert er die Seelen:
Du schöner, stiller Gott!
Sieh! Ariadne wartet!
In dem schönen Feierkleide,
das mir meine Mutter gab,
Du wirst mich befreien.
Bei dir wird Ariadne sein."


Lisa della Casa, (Wien 1953), "Es gibt ein Reich, wo alles rein ist."

http://www.youtube.com/watch?v=i1Qc9c7QcNI

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