Alles beginnt neu - Im Schatten der spiegelnden Seen

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Alles beginnt neu

Enigma 1 - 10 > 1. Kapitel: Planet Alpha, Teil 1 > 10. Das Mittagslicht


Alles beginnt neu

15.2.2013. Nach dem hellen, gleißenden Mittagslicht im Süden, der Dämmerung im Osten öffnet sich ein Tor im Westen.
Das ist die Himmelsrichtung, in der die Sonne untergeht, aber nur für ein paar Stunden. Auf allen Kontinenten herrschen Krisen, aber sie dauern nicht ewig.

Der Westen steht für Entwicklung und Höchstleistungen auf allen Gebieten. Doch andere Kräfte sind auch stärker geworden.
Vor allem die asiatischen Länder holen auf. China, lange Zeit ein Entwicklungsland, bewahrt zwar vorerst seinen politischen Status, holt aber auf allen anderen Gebieten mit Riesenschritten auf.
Im sportlichen Vergleich  würde man sagen: Es ist kurz davor, alle anderen zu überholen.

Das Tempo lässt sich weder in Monaten noch in Jahren messen. In historischen Kategorien handelt es sich um kleine Bewegungen. „Zwei Schritte vorwärts. Ein Schritt zurück.“ Das war eine These von Wladimir Iljitsch Lenin (1870 bis 1924).
Und so geschah es nach dem Sturz des letzten Zaren im Jahr 1917.
Die ursprünglich weitsichtigen Theorien von Karl Marx und seine Ideen über die Gleichheit aller Menschen wurden von Lenins Nachfolgern brutal entstellt. Ideologisch kranke Machtmenschen sorgten dafür, dass die Sowjetunion und ihre Bevölkerung jahrzehntelang litten, ohne dass etwas Gutes dabei herauskam.

Doch die Zeit hat unerwartete Eigenschaften, die zunächst der Physiker Albert Einstein entdeckte. Und das gilt für alle Wissensbereiche.

Alles ändert sich. Im Lauf der Zeit. Die ersten europäischen Emigranten, die nach Amerika aufbrachen, flüchteten vor autoritären politischen Systemen.
Und dann begann der Zug nach Westen, bis zur kalifornischen Küste, unter großen Anstrengungen und in langen Zeiträumen, aber unaufhaltsam.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es die Amerikaner und ihre Verbündeten, die das extreme Hitlerdeutschland von der Erdoberfläche verschwinden ließen. Ein System, das alle Möglichkeiten zur Unterdrückung einer ganzen Nation so weit perfektioniert hatte, dass sich die Deutschen nicht mehr selbst aus dem klammernden Würgegriff befreien konnten.

In der Antike hieß es, „Vae Victis“. Wehe den Besiegten! Doch die Menschheit hatte sich weiter entwickelt.
Der Marshallplan, European Recovery Program (kurz ERP), enthielt Kredite, Rohstoffe, Lebensmittel und Waren.
Die Sieger verzichteten auf Rache und sorgten dafür, dass Deutschland wieder zu Kräften kam. Aber nicht mehr nach den Wahnvorstellungen Adolf Hitlers, dem Millionen Menschen zum Opfer fielen.
Sondern nach dem Prinzip der Subsidiarität. In der Wikipedia wird das Stichwort so definiert: „Die Entfaltung der individuellen Fähigkeiten, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Danach sollten Aufgaben, Handlungen und Problemlösungen so weit wie möglich selbstbestimmt und eigenverantwortlich unternommen werden, also wenn möglich vom Einzelnen, vom Privaten, von der kleinsten Gruppe oder der untersten Ebene einer Organisationsform.“

Das heißt: Hilfe nur als Anreiz, selbständig zu handeln und aus eigener Kraft etwas zu leisten.
Leider werden solche einfachen und bewährten Erkenntnisse in der gegenwärtigen Euro-Krise ignoriert. Es werden Milliarden in die verarmten Länder wie Griechenland gepumpt, die europaweit eine gefährliche Inflation anheizen, die sogar die miteinander eng verknüpften Staaten wirtschaftlich und finanziell bedroht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die Vereinigten Staaten von Amerika eine glanzvolle Roll ein. Dazu gehört auch ein Wortspiel von Hitlerfreundin Winifred Wagner. Sie schwärmte gern von den „USA“, meinte damit aber tatsächlich „Unser seliger Adolf“.
Als weitere, ähnliche Äußerungen in einem Dokumentarfilm von Hans-Jürgen Syberberg bekannt wurden, erteilten ihr die eigenen Söhne Wieland und Wolfgang Hausverbot am Festspielhügel.

Die Vereinigten Staaten sind mittlerweilen selbst von den Auswirkungen der internationalen Krisen betroffen.
Durch das militärische Eingreifen in zahlreichen Verbrecherstaaten ist der finanzielle Rahmen der nordamerikanischen Staatengemeinschaft stark belastet, und wichtige soziale Projekte leiden darunter.
Auch die Verdienste der NASA bei der Erforschung des Universums sind an eine Grenze gelangt, weil die bemannte Raumfahrt und ihre Projekte ungeheure Kosten verursachen, während Raketen mit den Möglichkeiten astronomischer Teleskope und der Datenspeicherung mit viel geringeren Kosten viel größere Erfolge und präzisere Ergebnisse bringen.

Wie geht es weiter?  Mit der Magie.
Das klingt lächerlich, denn eigentlich ist das etwas für Kinder oder für die Grenzbereiche der  Esoterik, in denen Telepathie, Tischerücken, Wahrsagerei und Live-Gespräche mit Verstorbenen eine große Rolle spielen, weil ahnungslose Menschen viel Geld für solche Suggestionen bezahlen. Ein Hokuspokus, der eine andere Kategorie ausnutzt.

In den letzten zwei Artikeln wurde magische Orte in Italien beschrieben und die Morgendämmerung in Russland, die eine starke Energie entwickelt, auch wenn das noch nicht so klar erkennbar ist.

Auch in Nord- und Südamerika gibt es viele magische Orte, von denen hier nur beispielhaft das untergegangene Reich der Maya genannt werden soll. Der berühmte Kalender dieser frühen Hochkultur sagte für letzten Dezember voraus, dass die Welt untergeht.
Das widersprach allen bisherigen astronomischen Erkenntnissen, aber es drückte eine Ahnung der Mayas aus, dass auch ihr glanzvolles Reich nicht unendlich war.
Tatsächlich verschwendeten sie die vorhandenen Bodenschätze und schufen sich selbst einen Lebensraum, der verdorrte und keine Hoffnung mehr bot.

Die Aufzählung weiterer Orte in Nordamerika kann man sich sparen. Als Stichwort reicht das Beispiel vom Kapitol in Washington, dem Sitz der Legislative (Gesetzgebung), des Senats und des Repräsentantenhauses, also der höchsten Verfassungsorgane.

Weitere Einzelheiten sind leicht im Internet zu finden. Aber trotzdem gibt es noch etwas zu entdecken, das natürlich den professionellen Experten längst bekannt ist.

Das Kapitol war auch der Sitz des antiken römischen Senats, von dessen Hügel auch die damalige Weltmacht gelenkt wurde, bis sie durch eigene Schuld unterging und durch die Zeichen der Degeneration, der Verwahrlosung aller Sitten.
Trotzdem hat der Name „Kapitol“ seinen magischen Klang behalten, als Zeichen der stärksten Macht. Weitere Informationen findet man in dem Bestseller des 48jährigen Dan Brown, „Das verlorene Siegel“ aus dem Jahr 2009, der in Form eines leicht verständlichen Unterhaltungsromans viele Leser erreichte, aber keineswegs Quatsch erzählt.
Der aufwändige Verflmung mit Hollywoodstar Tom Hanks kommt nächstes Jahr weltweit in die Kinos.

Doch wer trennt zwischen Realität und frei erfundener Fiktion? Der Autor Dan Brown kann es sicherlich, aber die meisten seiner Leser eher nicht.
Sie verlassen mit einem angenehmen Gruselschauer das Illusionstheater und haben es kurz danach vergessen.

Aber die wirkliche Magie ist viel stärker. Ihre sämtlichen Geheimnisse sind selbst denen nicht bekannt, die damit ihr ganzes Leben verbringen.

Und in den Geheimnissen verbergen sich weitere Geheimnisse. Sie sind eigentlich leicht zu enträtseln, weil man die notwendigen Informationen überall im Internet findet.
Aber die Zusammenhänge zu erkennen, zu deuten und ihre Wirkung zu entdecken, das gelingt selbst vielen professionellen Analytikern nicht.
Und auch dabei gibt es Grenzen, die manchmal nur schwer zu erkennen sind.
Und das ist das größte Geheimnis. Es steckt in dem allseits bekannten Sprichwort: Reden ist Silber, und Schweigen ist Gold.

Das heißt nicht, dass nun das große Schweigen ausbricht. Niemand kann das verhindern, was jeder selbst nachlesen kann.
Aber manchmal ist es so wie mit Albert Einstein und Sigmund Freud. Die Ergebnisse ihrer langjährigen Forschungen sind allgemein bekannt, und alle nutzen die Erfolge der Forschung auch in Alltagsdingen.

Aber die komplizierten Formeln, die Denkweise konnten nur wenige der damaligen Zeitgenossen nachvollziehen.
Sie bleiben ein Geheimnis. Und was davon bekannt wird, bleibt letztlich den Erfindern selbst überlassen. Und wenn sie ihre Grenzen erkennen, ist das viel mehr als es selbst die berühmtesten Entdecker verstanden haben.

Und so kann es weitergehen.

In den letzten Tagen habe ich mir einige Stichworte notiert, aber beim Schreiben dieses Textes kaum gebraucht.
Alles, was man aufschreibt, kann am nächsten Tag bedeutunglos sein und ist für Außenstehende nur ein Sammelsurium von Wörtern, das sie nicht verstehen können.

Aber der archaische Einfluss der Ur-Elemente, und zur Zeit sind es die vier Himmelsrichtungen, zeigt sich noch, wenn der Kreis sich schließt mit der stärksten Kraft: Dem Norden.

Conan

 
 
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